{"id":25,"date":"2015-02-11T22:35:04","date_gmt":"2015-02-11T21:35:04","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.1.2\/wordpress\/?page_id=25"},"modified":"2026-03-08T22:22:32","modified_gmt":"2026-03-08T21:22:32","slug":"blub","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/polit-bibliothek.ch\/?page_id=25","title":{"rendered":"Veranstaltungen"},"content":{"rendered":"<h2>Kommende Veranstaltungen<\/h2>\n<p><strong><br \/><\/strong><strong>Wie weiter in Venezuela? &#8211; <\/strong><strong>Der US-Angriff und seine Folgen<\/strong><\/p>\n<p><em>Mit einem Input von <strong>Philipp Zimmermann<\/strong>, Historiker und Autor beim Lateinamerika-Newsportal <a href=\"http:\/\/amerika21.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-saferedirecturl=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=http:\/\/amerika21.de&amp;source=gmail&amp;ust=1773088199736000&amp;usg=AOvVaw1TJGLvvfo5clpkK8mczFR-\">amerika21.de<\/a> wollen wir offene Fragen diskutieren, die sich nach der Entf\u00fchrung des venezolanischen Pr\u00e4sident Nicol\u00e1s Maduro durch die USA stellen.<\/em><\/p>\n<p>Am 3. Januar 2026 starteten die Vereinigten Staaten in einer Nacht- und Nebelaktion einen Milit\u00e4rangriff auf die venezolanische Hauptstadt Caracas, entf\u00fchrten Pr\u00e4sident Nicol\u00e1s Maduro mit seiner Ehefrau Cilia Flores und setzten beide in New York in Untersuchungshaft. Bei dieser Entf\u00fchrung wurden etwa 100 Menschen get\u00f6tet. Seither hat Maduros Stellvertreterin Delcy Rodr\u00edguez die Staatsgesch\u00e4fte \u00fcbernommen. Das bisherige System scheint weiter zu funktionieren.\u00a0<\/p>\n<p>Nach Maduros Entf\u00fchrung liess der US-Pr\u00e4sident Trump durchblicken, dass die USA eine Vorherrschaft in der Region anstrebt \u2013 und machte keinen Hehl aus der Absicht, die \u00d6lexporte in Venezuela zu beschlagnahmen und die venezolanischen \u00d6leinnahmen \u201ezum Wohle des amerikanischen und venezolanischen Volkes\u201d verwalten zu wollen.\u00a0<\/p>\n<p>Obwohl das US-Vorgehen eindeutig gegen das V\u00f6lkerrecht verst\u00f6sst, blieb die Kritik in der internationalen Gemeinschaft wie innerhalb der Vereinigten Staaten \u00fcberraschend verhalten. Die Europ\u00e4ische Union bekr\u00e4ftigte in einer knappen Erkl\u00e4rung, dass das V\u00f6lkerrecht einzuhalten sei, w\u00e4hrend die lateinamerikanischen L\u00e4nder in dieser Frage gespalten blieben. Viele im Ausland lebende Venezolaner:innen reagierten mit Freude und hoffen nun auf einen Regimewechsel und ein Ende der politischen Unterdr\u00fcckung. Die tiefe humanit\u00e4re Krise in Venezuela hat fast acht Millionen Menschen ins Exil getrieben.\u00a0<\/p>\n<p>Wie geht es nun weiter f\u00fcr Venezuela? Gibt es Hoffnung auf ein besseres Leben? \u2013 Fragen und viele weitere, die wir diskutieren wollen.<\/p>\n<p>Anschliessend Austausch und Diskussion<\/p>\n<p><strong>Zu dieser Veranstaltung sind alle herzlich eingeladen &#8211; wir freuen uns \u00fcber zahlreiche Teilnahme und das Interesse!<\/strong><\/p>\n<p><em>Montag, 23. M\u00e4rz 2026, 19 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/260323_Venezuela_Flyer.pdf\">Flyer Venezuela<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Tischgespr\u00e4che in der Politbibliothek<\/strong><\/p>\n<p><em>jeweils am Samstag ab 11 Uhr<\/em><\/p>\n<p>Auch im laufenden Jahr werden wieder samst\u00e4gliche Diskussionen in der Bibliothek durchgef\u00fchrt. Sie finden einmal im Monat statt, meist in der Monatsmitte. Ohne Vorbereitung kann an diesen Gespr\u00e4chen teilgenommen werden, sodass ein Austausch mit anderen Leuten aus dem Kreis der Bibliotheksinteressierten sowie in angenehmer und engagierter Weise stattfinden kann. Wir freuen uns auf eure Teilnahmen. F\u00fcr Snacks und \u00c4hnliches ist gesorgt, doch es kann auch selbst etwas mitgebracht werden.<\/p>\n<p><strong>Termine im laufenden Jahr<\/strong><\/p>\n<p>14.2., 21.3., 11.4., 16.5.; Juni ist noch nicht festgelegt<\/p>\n<p><strong>16. Mai: Klimakrise<\/strong><\/p>\n<p>Die Klimaerw\u00e4rmung ist medial kein grosses Thema mehr. Haben wir resigniert und finden uns ab mit Hitzewellen, Starkregen und weiteren Naturkatastrophen? Oder vertrauen wir der Politik, dass wirkungsvolle Massnahmen gegen die Klimaerw\u00e4rmung getroffen werden? Und pers\u00f6nlich: habe ich mein Konsum- und Umwelthandeln wirklich ver\u00e4ndert? Wir tauschen uns zu diesem Themenspektrum frei aus und \u00fcberlegen, was es braucht, um das Netto-Null-Ziel zu erreichen.<\/p>\n<p><strong>11. April: K\u00fcnstliche Intelligenz<\/strong><\/p>\n<p>Diese wird extrem propagiert, sei es in Medien oder in der allt\u00e4glichen Anwendung von Chatbots oder neuen Robotern. Mit k\u00fcnstlicher Intelligenz sollen die grossen Probleme der Menschheit gel\u00f6st, aber auch individuelle Anliegen und Schwierigkeiten bew\u00e4ltigt werden. Doch was ist unter K\u00fcnstlicher Intelligenz zu verstehen, gibt es diese \u00fcberhaupt oder wie ist mein Umgang damit? Dar\u00fcber k\u00f6nnen wir aus verschiedenen Blickwinkeln diskutieren, um auch eine kritische Haltung gegen\u00fcber diesem Hype zu erhalten.<\/p>\n<p><strong>21. M\u00e4rz: Gaza \/ Naher Osten<\/strong><\/p>\n<p>Der Waffenstillstand in Gaza war und ist sehr br\u00fcchig. Bei \u00dcbergriffen hat die israelische Armee in den letzten Wochen mehrere hundert Pal\u00e4stinenser:innen get\u00f6tet. Die humanit\u00e4re Situation ist in Gaza und zunehmend auch in der Westbank \u00e4ussert prek\u00e4r.<\/p>\n<p>Hinzu kommt nun der israelisch-amerikanische Angriffskrieg gegen den Iran mit ebenfalls vielen Verletzten und Toten.<\/p>\n<p>\u00dcber die explosive Lage im Nahen Osten wollen wir reden, gleichzeitig auch die neuesten Entwicklungen einbeziehen und insbesondere die Konsequenzen f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerungen sowie die Auswirkungen auf Europa, bzw. auf die Positionen europ\u00e4ischer Regierungen behandeln.<\/p>\n<p><strong>14. Februar: Venezuela wohin?<\/strong><\/p>\n<p>Am 3. Januar wurden der venezolanische Staatschef Nicol\u00e1s Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores durch die USA in einer Nacht-und Nebelaktion festgenommen und in New York in Untersuchungshaft gesetzt. Bei dieser Entf\u00fchrung wurden etwa 100 Menschen get\u00f6tet. Die Staatsgesch\u00e4fte \u00fcbernimmt seither seine Stellvertreterin Delcy Rodr\u00edguez. Mit ihr scheint das bisherige System weiter zu funktionieren. Doch dazu gibt es viele Fragen, \u00fcber die wir diskutieren wollen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Vergangene Veranstaltungen<\/h2>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit einer halben SRG verliert die Schweiz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Am 8. M\u00e4rz 2026 stimmen wir \u00fcber die Halbierungsinitiative ab, die die SRG kaputt sparen will! Die Vorlage betrifft jede Generation.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Inputs und Diskussion mit<\/em>:<br><em><strong>Jane Bossard<\/strong>, Jugendsekret\u00e4rin syndicom, Gewerkschaft Medien und Kommunikation und<\/em><br><em><strong>Fred Arm<\/strong>, ehemals Journalist BR und Laufbahnberater<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der sogenannten Halbierungsinitive der SVP w\u00fcrde das SRG-Budget durch Senkung der Geb\u00fchren von 1.56 Mia. auf rund 750 Mio. Franken schrumpfen. Das bedroht den Service public von Radio und Fernsehen im Kern: Sendepause statt News, Sport und Kultur.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Halbierungsinitiative ist medien- und machtpolitisch motiviert: Die SVP will die \u00ablinkslastige\u00bb SRG zugunsten der privaten Medien stutzen. Es ist den reichen SVP-Akteuren nicht gelungen, ein fl\u00e4chendeckendes Mediennetz aufzubauen. Deshalb ist der \u00abLangzeit-Feind\u00bb SRG der SVP wieder zur Zielscheibe geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Konzession ist die SRG verpflichtet, in allen vier Sprachregionen ein Angebot an Information, Kultur, Bildung, Unterhaltung und Sport zu erbringen. Die Initianten legen kein Konzept vor, wie sie sich die SRG nach einer Annahme der Initiative vorstellen. Daf\u00fcr versprechen sie mehr Geld f\u00fcr alle \u2013 indem nur noch 200 Franken pro Jahr an Geb\u00fchren zu zahlen w\u00e4ren, anstelle der bisherigen 330 Franken. Im Gegenzug f\u00fcr dieses \u00abGeschenk\u00bb demontieren sie den unabh\u00e4ngigen Journalismus, die vierte Kraft der Demokratie.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist die SRG zentral f\u00fcr die Identit\u00e4t, den Zusammenhalt der Schweiz und f\u00fcr faktenbasierte Information? \u00dcber diese und andere Fragen geben Jane Bossard und Fred Arm Anst\u00f6sse zur Diskussion.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Montag, 26. Januar 2026, 19 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Vortrag Antifa Ost &#8211; Budapestkomplex<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Diese Veranstaltung wird nicht durch die Polit Bibliothek organisiert. Organisation durch <\/em>Wir k\u00f6nnen organisiert handeln<em>(<a href=\"https:\/\/orghan.ch\">https:\/\/orghan.ch<\/a>).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Infoveranstaltung von Genoss*Innen aus Leipzig zum Budapest Komplex in der Politbibliothek in Bern.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Budapest-Komplex stellt derzeit einen der gr\u00f6\u00dften Repressionsschl\u00e4ge gegen Antifaschist:innen in Deutschland dar. W\u00e4hrend Tobi in Ungarn im Knast sitzt und Ilaria in den Hausarrest verlegt wurde*, wurde nun auch Maja an den faschistoiden Staat ausgeliefert. Auch Hanna droht weiterhin eine Auslieferung nach Ungarn. Weitere Beschuldigte werden per \u00d6ffentlichkeitsfahndung gesucht, ihre Umfelder drangsaliert und \u00fcberwacht. Als Grundlage dient wieder einmal der Paragraph 129 Strafgesetzbuch. Dabei wird das Drohszenario Ungarn immer wieder durch deutsche Ermittlungsbeh\u00f6rden ausgenutzt, und versucht Genoss:innen zu Gest\u00e4ndnissen und Verrat zu bringen. Unser Vortrag soll einen \u00dcberblick \u00fcber die Geschehnisse des letzten Jahres in Deutschland, Italien und Ungarn geben, wie der Komplex medial aufgegriffen wurde, womit sich Betroffene derzeit konfrontiert sehen und was eine solidarische Linke tun kann.<\/p>\n\n\n\n<p>*Ilaria wurde im Jahr 2024 in als Abgeordnete ins EU-Parlament gew\u00e4hlt und erf\u00fcllt mittlerweile au\u00dferhalb des Hausarrests und dadurch erhaltender Immunit\u00e4t ihr Mandat im Parlament<\/p>\n\n\n\n<p><em>Freitag, 11. Oktober 2024, 19 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/antifaost-Flyer.pdf\">Flyer zur Veranstaltung<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Buch am Montag: C. A. Loosli &#8211; Sozialkritiker und Philosoph aus B\u00fcmpliz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Lesung und Diskussion mit Erwin Marti, Carl Albert Loosli-Gesellschaft. Mit anschliessendem Ap\u00e9ro.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u00abLoosli war ein Unbequemer, ein Unangepasster, einer, der in keine Zeit passt und doch nie vergessen wurde\u00bb, so sieht ihn Pedro Lenz.<\/p>\n\n\n\n<p>Carl Albert Loosli (1877-1959) war Emmentaler, B\u00fcmplizer, Schweizer, Weltb\u00fcrger. So sah er sich. Er schrieb an gegen die Kluft zwischen Recht und Gerechtigkeit, das Machtgef\u00fcge der Gesellschaft und den Stumpfsinn der M\u00e4chtigen. Ihn besch\u00e4ftigten die grossen Probleme der kleinen Leute und die Randst\u00e4ndigen ohne Stimme in der Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Er war:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Sozialpolitiker und Experte f\u00fcr Jugendrecht und f\u00fcr Strafrechtsfragen<\/li>\n\n\n\n<li>K\u00e4mpfer f\u00fcr Demokratie und f\u00fcr Gewaltenteilung<\/li>\n\n\n\n<li>Partisan f\u00fcr die bedrohten Menschenrechte<\/li>\n\n\n\n<li>Kunstexperte und Biograf vieler K\u00fcnstler<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Neben all dem war er Anstaltskind, Journalist, Berufsschriftsteller, Satiriker, Vision\u00e4r, Mundart- und Kriminalgeschichtenautor.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Als Historiker und Germanist gab Erwin Marti nach seiner Pensionierung mehrere B\u00fccher \u00fcber C. A. Loosli heraus und gr\u00fcndete die Carl Albert Loosli-Gesellschaft.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Montag, 21. Oktober 2024, 19 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/C-A-Loosli_Flyer.pdf\">Flyer zur Veranstaltung<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Mitgliederversammlung mit anschliessender Filmvorf\u00fchrung: \u00abAntonio Negri \u2013 Eine Revolte, die nicht endet\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Roland Herzog stellt den italienischen Professor und Mitbegr\u00fcnder von Potero Operaio kurz vor.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Negri war eine herausragende Pers\u00f6nlichkeit der italienischen Linken ausserhalb der Kommunistischen Partei. Als einer der f\u00fchrenden Exponenten des Operaismus pr\u00e4gte er die Diskussionen zur Transformation italienischer Verh\u00e4ltnisse in der zweiten H\u00e4lfte der 1960er und den 1970er Jahre. F\u00fcr sein politisches und theoretisches Engagement wurde er mit langj\u00e4hriger Haft bestraft, lernte dabei viele Gef\u00e4ngnisse in Italien kennen, setzte sich aber auch f\u00fcr einige Jahre ins franz\u00f6sische Exil ab. Im Jahre 2000 erschien der linke Weltbestseller \u00abEmpire\u00bb, gemeinsam geschrieben mit Michael Hardt. Mit sehr vielen B\u00fcchern und tiefsch\u00fcrfenden Beitr\u00e4gen deckte Toni Negri ein ausserordentlich breites Spektrum philosophischer, politischer und theoretischer Fragen mit einem spezifischen marxistischen Ansatz ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film stammt aus dem Jahre 2004 und gibt einen spannenden \u00dcberblick \u00fcber sein Leben. Toni war damals 71 Jahre alt und ein Jahr fr\u00fcher definitiv aus der Haft entlassen worden.\n\nAnschliessend an den Film k\u00f6nnen wir \u00fcber die verschiedenen Aspekte zu Negri, diesem aussergew\u00f6hnlichen und brillanten organischen Intellektuellen, zu Italien und \u00fcber seine Relevanz f\u00fcr die globale Linke diskutieren. Selbstverst\u00e4ndlich sind auch viele B\u00fccher von Toni in unserer Bibliothek vorhanden.\n\n<em>Mitgliederversammlung mit anschliessender Filmvorf\u00fchrung:<\/em>\n<em>Montag, 24. Juni 2024, 18 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n\n\n<hr \/>\n<p><strong>Buch am Montag: hoffen. k\u00e4mpfen. lieben. 150 Jahre Clara Ragaz.<\/strong><\/p>\n<p><em>Geneva Moser, Co-Redaktionsleiterin der Zeitschrift _Neue Wege_, pr\u00e4sentiert die _Neue Wege_-Jubil\u00e4umsausgabe \u00fcber die Pazifistin, Feministin und religi\u00f6se Sozialistin Clara Ragaz.<\/em><\/p>\n<p>Clara Ragaz-Nadig (1874-1957) zu feiern, hat in der religi\u00f6s-sozialen Zeitschrift _Neue Wege_ Tradition: Zu runden Todes- oder Geburtstagen finden sich Sondernummern, Kurzbiografien, lobende Worte. Als \u00abwortgewandte Friedensfrau\u00bb und als \u00abunerm\u00fcdliche Friedensk\u00e4mpferin\u00bb wird die religi\u00f6se Sozialistin beschrieben. Sie bleibt neben ihrem Mann, dem Theologieprofessor und Heftmitgr\u00fcnder Leonhard Ragaz, aber immer auch ein wenig \u00abdie Frau von \u2026\u00bb. 2024 feiern die _Neuen Wege_ 150 Jahre Clara Ragaz und m\u00f6chten mit einer umfangreichen Jubil\u00e4umsausgabe und zahlreichen Veranstaltungen das Interesse an Clara Ragaz neu wecken. Die Autor:innen der Jubil\u00e4umsausgabe stellen aktuelle Fragen: Welche Bedeutung hat Geschlecht in der internationalen Friedensarbeit damals und heute? L\u00e4sst sich ein Begriff wie Intersektionalit\u00e4t auf Clara Ragaz&#8217; Denken anwenden? Welche Impulse gab Clara Ragaz der sozialen Arbeit und was l\u00e4sst sich heute davon lernen? Wo sch\u00f6pfte die K\u00e4mpferin Hoffnung?<\/p>\n<p><em>Montag, 29. April 2024, 19 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/240429_BaM_hoffenliebenkampfen_flyer.pdf\">Flyer zur Veranstaltung<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Argentinien &#8211; Die Demokratie ist bedroht<\/strong><\/p>\n<p><em>Sergio Ferrari, Autor und Journalist spricht \u00fcber die aktuelle Situation in Argentinien, seinem Herkunftsland. Sergio Ferrari ist Mitglied von El Periscopio &#8211; Kollektiv widerst\u00e4ndig im faschistischen Gef\u00e4ngnis.<\/em><\/p>\n<p>Welchen Weg geht Argentinien nach Mileis Macht\u00fcbernahme?<br \/>Am 10. Dezember 2023 hat Javier Milei als Pr\u00e4sident die Macht in Argentinien \u00fcbernommen \u2013 ideologisch bezeichnet er sich als \u00abanarcho-libert\u00e4r\u00bb. Die Politik, die er in den zweieinhalb Monaten seiner Regierung vorangetrieben hat, ist zutiefst neoliberal und baut den Sozialstaat ab. Seit dem ersten Tag seiner Macht\u00fcbernahme sieht sich Milei mit st\u00e4ndigen Volkswiderst\u00e4nden unterschiedlicher Art konfrontiert. Am 24. Januar dieses Jahres kam es zum ersten grossen landesweiten Streik \u2013 mehr als anderthalb Millionen<br \/>Menschen haben sich daran beteiligt. Dazu aufgerufen haben die drei wichtigsten Gewerkschaftsb\u00fcnde des Landes sowie soziale Bewegungen.<br \/>Die derzeitige politische Lage ist zutiefst polarisiert. Die neue Regierung versucht, Gesetze und Dekrete voranzutreiben, die die argentinische Demokratie im Kern bedrohen \u2013 40 Jahre nach dem Ende der letzten zivilen, milit\u00e4rischen und religi\u00f6sen Diktatur.<br \/>Aktuell ist der soziale Frieden in Argentinien in Gefahr. Die verschiedenen Volksgruppen rufen die internationale Solidarit\u00e4t auf, den neuen Widerstand zu st\u00e4rken und zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><em>Vortrag mit Diskussion:<br \/><\/em><em>Montag, 26. Februar 2024, 19 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Argentinien_die-Demokratie-ist-bedroht-1.pdf\">Flyer zur Veranstaltung<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Buch am Donnerstag: Systemsturz &#8211; Der Sieg der Natur \u00fcber den Kapitalismus <\/strong><\/p>\n<p><em>Roland Herzog, \u00d6konom und Soziologe, pr\u00e4sentiert den \u00fcbersetzten Bestseller aus Japan.<\/em><\/p>\n<p>Welcher zeitgen\u00f6ssische Marxist kann von sich behaupten, er h\u00e4tte Hunderttausende seiner B\u00fccher unter die Leute gebracht? Kohei Saito (geb. 1987) hat dies mit links geschafft.<\/p>\n<p>Offensichtlich hat er in der japanischen Gesellschaft einen neuralgischen Punkt getroffen, denn allein im Erscheinungsjahr 2020 konnten rund 500\u2018000 Exemplare vertrieben werden. Seit dem letzten Jahr liegt eine \u00dcbersetzung in deutscher und englischer Sprache vor. Mit dieser Erfolgsstory versteht sich von selbst, dass dieses Buch ein Muss zum Lesen, zum Diskutieren und zum Einzusch\u00e4tzen ist.<\/p>\n<p>Ausgehend von einer sorgf\u00e4ltigen Lekt\u00fcre der Notizb\u00fccher von Marx, zeichnet Saito die \u00f6kologische Wende im Marxschen Denken nach, erkl\u00e4rt warum Marx das Kapital nicht abschliessen konnte und wie \u00fcber Marx hinaus ein Degrowth-Communism, also ein Postwachstums-Kommunismus, erreicht werden m\u00fcsste. Das Buch ist mit Leichtigkeit geschrieben, gut verst\u00e4ndlich, spannend und zweifellos herausragend. Der verfasste Text baut auf Saito\u2019s verschiedenen anderen B\u00fcchern auf.<\/p>\n<p><em>Donnerstag, 25. Januar 2024, 19 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Systemsturz_Flyer_korr.pdf\">Flyer zur Veranstaltung<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Buch am Donnerstag: Brandherd Pal\u00e4stina &#8211; Was hierzulande ausgeblendet wird<\/strong><\/p>\n<p><em>Ron Ganzfried, Berner Jude, pr\u00e4sentiert und kommentiert sein viel beachtetes Video zur aktuellen Situation in Israel \/ Pal\u00e4stina und zentrale Themen in diesem Konflikt.<\/em><br \/><em>Der Pal\u00e4stinenser Sami Daher stellt im zweiten Teil der Veranstaltung seine Sicht der Situation zur Diskussion. Er lebt seit 42 Jahren in der Schweiz und ist Eigent\u00fcmer der Pittaria (orientalische Gourmet-Oase).<\/em><\/p>\n<p>Ron Ganzfried stammt aus einer j\u00fcdischen Familie in Bern und wuchs als Kleinkind in Israel auf. Sein Vater, ein \u00dcberlebender des KZ-Auschwitz, war israelischer Staatsb\u00fcrger. F\u00fcr die Familie war klar, Israel ist der Staat f\u00fcr Juden. Bei einem Besuch in Israel, realisierte er als 16-J\u00e4hriger, dass die Verwandten in einem herrschaftlichen Haus lebten, das fr\u00fcher einem nach Jordanien vertriebenen und enteigneten Pal\u00e4stinenser geh\u00f6rt hatte. Seine Verwandten ihrerseits wurden eine Generation vorher von den Nazis in Deutschland enteignet. Nach diesem Schl\u00fcsselerlebnis begann Ron Ganzfried, sich mit der Geschichte Israels und Pal\u00e4stinas zu besch\u00e4ftigen und stiess dabei auf Mythen und Tabus, die hierzulande verbreitet resp. ausgeblendet werden wie etwa:<\/p>\n<ul>\n<li>das Quasi-Verbot, Israel zu kritisieren<\/li>\n<li>wie verschiedene Rechtssysteme ein Apartheidsystem begr\u00fcnden<\/li>\n<li>dass Israel ein ethno-religi\u00f6ser Staat ist<\/li>\n<li>die strategisch n\u00fctzliche Position Israels f\u00fcr den Westen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ron Ganzfried verurteilt nicht nur die Menschenrechtsverletzungen Israels, sondern auch den terroristischen \u00dcberfall der Hamas. Er ist Vorstandsmitglied der Gesellschaft Schweiz-Pal\u00e4stina und besch\u00e4ftigt sich mit der zu diskutierenden Frage: <em><strong>Was k\u00f6nnen wir hier, was kann Europa tun, damit in Israel f\u00fcr alle Bewohner:innen die Menschenrechte eingehalten werden?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Donnerstag, 30. November 2023, 19 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/231130_BaD_Palastina.pdf\">Flyer zur Veranstaltung<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<p><strong>Buch am Donnerstag: Alle_Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit<\/strong><\/p>\n<p><em>Pr\u00e4sentiert von Karin Roth, Studentin, Mitglied VWelles &#8211; Rethinking Economics<\/em><\/p>\n<p>Die Autorin Teresa B\u00fccker behandelt die Thematik der Zeiteinteilung auf mehreren Ebenen. Sie zeigt auf, dass grundlegende Auseinandersetzungen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sich letztlich um die zentrale Frage drehen: die Zeit. Das Buch stellt ein \u00fcberzeugendes Pl\u00e4doyer f\u00fcr die Politisierung der Zeit und einen entsprechenden gesellschaftlichen Diskurs dar. Diskutiert werden die Auswirkungen der gegenw\u00e4rtigen Zeitpolitik, dazu geh\u00f6ren nicht nur Erwerbsarbeitszeit, sondern auch Zeit f\u00fcr Care, freie Zeiten, die Zeitperspektive von Kindern und vor allem die Wichtigkeit der Zeit f\u00fcr politische und gesellschaftliche Partizipation.<\/p>\n<p><em>Donnerstag, 26. Oktober 2023, 19 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n<hr \/><\/div>\n<p><strong>Filmvorf\u00fchrung: Brucia ancora dentro<\/strong><\/p>\n<p>Antifaschistische Genoss:innen aus Mailand haben 20 Jahren nach der schwarzen Nacht, in welcher David &#8220;Dax&#8221; Cesare von drei Neonazis ermordet wurde, einen Film zu seinem Gedenken realisiert. Der Film wird in Anwesenheit von Genoss:innen aus Mailand gezeigt.<br \/>Trailer und weitere Infos: <a href=\"https:\/\/bruciancoradentro.it\/\">https:\/\/bruciancoradentro.it\/<\/a><\/p>\n<p><em>Samstag, 21. Oktober 2023, 19:30 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<hr \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Jahresversammlung und anschliessende Lesungen<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><strong> Jahresversammlung des Vereins Politische Bibliothek Bern, <\/strong>Beginn ca. 17 Uhr<\/li>\n<li><strong><em> Lesungen: Rebellion in Bern,<\/em><\/strong> Beginn um 19 Uhr<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Fred Arm und Anton Lehmann lesen aus ihrem Buch <em>Er wohnt in einer stadtbekannten Kommune <\/em>\u00fcber studentische Aktionen &#8220;gegen den Staub unter den Talaren&#8221; und die Jugendbewegung zur erfolgreichen Eroberung der Reitschule 1987.<\/li>\n<li>Max R\u00fcdlinger legt einen sehr pers\u00f6nlichen Bericht von seiner Zeit als Aktivist der 1968er-Jahre vor. Er ist bekannt als &#8220;Griesgram der Nation&#8221; und als Filmschauspieler, unter anderem <em>\u00c4 Nacht lang F\u00fc\u00fcrland<\/em> und<em> Achtung, fertig, Charlie!<\/em> Er ist nicht zuletzt aus &#8220;psychohygienischen Gr\u00fcnden&#8221; Autor zweier B\u00fccher bekannt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Donnerstag, 21. September 2023, 17 Uhr &amp; 19 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<hr \/>\n<p><strong>Ivana Hoffmann. Ein Leben voller Liebe und Hoffnung.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Diese <span style=\"color: #800000;\">Veranstaltung<\/span> wird nicht durch die Polit Bibliothek organisiert.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Buchpr\u00e4sentation von <em>Wir k\u00f6nnen organisiert handeln<\/em> (<a href=\"https:\/\/orghan.ch\">https:\/\/orghan.ch<\/a>)<\/p>\n<p>Ivana Hoffmann war eine der ersten Internationalist:innen, welche nach Rojava gingen, um die Revolution zu verteidigen. Am 7. M\u00e4rz 2015 verstarb sie in einem Gefecht mit dem Daesh (IS). In Erinnerung an sie und anl\u00e4sslich ihres Geburtstages am 1. September werden Genoss:innen das Buch \u00fcber ihr Leben vorstellen.<\/p>\n<p><em>Freitag, 1. September 2023, 19 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<hr \/>\n<p><strong>Buch am Donnerstag: Technologien der neuen Kriegsf\u00fchrung<br \/><\/strong><\/p>\n<p><em>Pr\u00e4sentiert von Rohan Patil, Mitglied der AG Programm der Polit Bibliothek.<\/em><\/p>\n<p>Neue Technologien ver\u00e4ndern nicht nur unseren Alltag, sondern auch die moderne Kriegsf\u00fchrung. Immer mehr ersetzen digitale Waffen die Soldat:innen. Angriffe finden nicht nur auf dem Schlachtfeld statt, sondern auch auf dem digitalen Weg. Neben unbenannten Drohnen und Cyberattacken auf kritische Infrastrukturen gewinnt auch die K\u00fcnstliche Intelligenz immer mehr Einfluss in das Kriegsgeschehen und wirft dabei ethische Fragen auf.<\/p>\n<p><em>Donnerstag, 31. August 2023, 19 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Buch am Donnerstag: Power to the people, not corporations!\u00bb<\/strong><\/p>\n<p><em>Die beiden Aktivist:innen von MultiWatch Silva Lieberherr und Elango Kanakasundaram pr\u00e4sentieren das Handbuch zur Konzernbeobachtung \u00abPower to the people, not corporations!\u00bb<\/em><\/p>\n<p>Ob beim Einkauf, in der Nachbarschaft, am Bahnhof oder bei der Arbeit: Grosse Firmen und ihre Produkte begegnen uns \u00fcberall. Auf der einen Seite wollen sie mit ihrer Werbung uns weismachen, dass ihre Produkte\u00a0 gesund, \u00f6kologisch und sozial hergestellt sind. Auf der anderen Seite treten sie als \u00absozialer\u00bb Arbeitgeber auf.<\/p>\n<p>Jedoch sind diese Konzerne verantwortlich f\u00fcr Ausbeutung von Menschen und die Zerst\u00f6rung von Natur und Lebensgrundlagen. MultiWatch hat nun ein Handbuch ver\u00f6ffentlich, mit welchem sie konkret Werkzeuge liefert, um einerseits die Konzernmacht innerhalb des kapitalistischen Systems zu verstehen, und andererseits konkret gegen sie vorzugehen.<\/p>\n<p>Lasst uns gemeinsam mit den betroffenen Menschen einen erfolgreichen Kampf gegen Ausbeutung, patriarchale und rassistische Unterdr\u00fcckung wie gegen die Zerst\u00f6rung der Natur f\u00fchren. Power to the people, not corporations!<\/p>\n<p><em>Donnerstag, 29. Juni 2023, 19 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Eine PunkRock-Lyrik-Lesung<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Diese Veranstaltung wird nicht durch die Polit Bibliothek organisiert.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Der Krieg in der Ukraine ist eine bellizistische Zeitenwende.<\/p>\n<p>Aus dem anf\u00e4nglichen Gef\u00fchl der ratlosen Ohnmacht ist ein lautes Schweigen zu Krieg und Militarismus geworden.<\/p>\n<p>Vergessen scheint, dass die Ablehnung von Milit\u00e4r und Militarisierung in der Vergangenheit oft klar und deutlich formuliert wurde.<\/p>\n<p>Euch erwartet eine wilde Mischung an Texten, die einzig und allein das Ziel haben, zu vermitteln, dass Krieg und Milit\u00e4r einfach nur Moppelkotze sind. Immer und \u00fcberall. F\u00fcr alle Beteiligten.<\/p>\n<p><em>Dienstag, 25. April 2023, 19:30 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n<p>Link zur Veranstalterin: <a href=\"https:\/\/punknotwar.blackblogs.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">punknotwar.blackblogs.org<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p title=\"Page 1\"><strong>Buch am Donnerstag: Die monet\u00e4re Maschine<br \/><\/strong><\/p>\n<p title=\"Page 1\"><em>Eine Kritik der finanziellen Vernunft<\/em><b><em>.<\/em><br \/><\/b><\/p>\n<p>Inhaltlich geht es um die Kritik an der Tauschtheorie des Geldes und vor allem darum, dass Geld unpolitisch und neutral sei sowie von Technokraten in den Zentralbanken gesteuert werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Vielmehr ist Geld h\u00f6chst politisch zu verstehen, seine Privatisierung m\u00fcsste r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden, denn es handelt sich entscheidend darum, was mit der Geldsch\u00f6pfung passiert, wof\u00fcr Kredite gegeben werden und welcher politische Einfluss auszu\u00fcben m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Geld wird als Infrastruktur in Analogie zu Elektrizit\u00e4t verstanden. Vorhanden ist mehr oder weniger grosse monet\u00e4re Souver\u00e4nit\u00e4t, die auszunutzen ist.<\/p>\n<p>Neben der Vorstellung des Buchinhaltes wird der \u00d6konom und Soziologe Roland Herzog auf aktuelle Entwicklungen eingehen, seien dies Schattenbanken oder das Grounding der Credit Suisse.<\/p>\n<p><em>Donnerstag, 27. April 2023, 19:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Reprise: Angst und Macht<\/strong><\/p>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\">\u201eKlimakollaps\u201c, \u201eKrieg\u201c, \u201ePandemie\u201c, \u201eRezession\u201c \u2013 bedrohliche Themen wie diese bestimmten in den letzten Jahren unser Leben. Wellen von Angst und Panik durchpfl\u00fcgten Politik, Leitmedien, die Wissenschaftscommunity ebenso wie die Ger\u00fcchtek\u00fcchen der Stammtische und Social-Media-Kan\u00e4le.<\/p>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\">Der Psychologe Rainer Mausfeld wies allerdings bereits 2019 darauf hin, dass die Erzeugung und dauerhafte Beibehaltung einer Grundangst f\u00fcr das kapitalistische System charakteristisch ist: Soziale Abstiegsangst, Konkurrenz, Entsolidarisierung, Zerst\u00f6rung des Selbstvertrauens des Einzelnen. Dar\u00fcberhinaus kritisiert der emeritierterte Professor f\u00fcr Allgemeine Psychologie der Universit\u00e4t Kiel die westliche Demokratie als fassadenhaft und neoliberal-elit\u00e4r.<\/p>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\">Was k\u00f6nnen wir aus seinem Ansatz lernen, um ein m\u00f6glichst angstfreies und solidarisches Leben zu f\u00fchren? Wie befreien wir uns aus der Endlosschleife jenes \u201eTheaters des Schreckens\u201c, das Politik und Medien speziell f\u00fcr uns auff\u00fchren?<\/p>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\">Rainer Mausfeld, Angst und Macht. Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien, Frankfurt 2019. Vorgestellt von Christian Saehrendt<\/p>\n<p><em>Freitag, 28. April 2023, 19:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\"><strong>Buch am Donnerstag: Verliebte Feinde<br \/><\/strong><\/p>\n<p><em>Im Nachgang zu den Lesungen anl\u00e4sslich des Hausfestes und auf ge\u00e4usserte W\u00fcnsche zeigen wir den Film \u00abVerliebte Feinde\u00bb von Werner Schweizer und Katja Fr\u00fch.<\/em><\/p>\n<p>Der Film \u00abVerliebte Feinde\u00bb erz\u00e4hlt die Geschichte eines aussergew\u00f6hnlichen Paares: Der katholische Intellektuelle Peter von Roten stammt aus dem Wallis, die protestantische Frauenrechtlerin Iris von Roten vom Z\u00fcrichsee. Der Erz\u00e4hlung liegt der umfangreiche Briefwechsel von Iris und Peter von Roten zu Grunde, herausgegeben vom Historiker Wilfried Meichtry.<\/p>\n<p>Die Sympathie f\u00fchrte diese zwei starken Pers\u00f6nlichkeiten zusammen \u2013 ihre Anspr\u00fcche an ein gemeinsames Zusammenleben, das beiden Partnern Selbst\u00e4ndigkeit, Emanzipation und Selbstverwirklichung schaffen sollte, sind noch heute aktuell.<\/p>\n<p>Zwischen 1943 und 1950 schrieben sich die beiden an die 1300 Briefe, in denen sie Feminismus, Religion, Politik, Literatur, Liebe, offene Beziehung und Sexualit\u00e4t debattieren. Die Offenheit und Radikalit\u00e4t, mit der sie in diesem Briefwechsel ihre Gef\u00fchle analysiert haben, bleibt bis heute faszinierend.<\/p>\n<p>In inszenierten Szenen, mit Aussagen von Bekannten und Zeitzeugen sowie Archivmaterial, zeichnet der Film ein Bild dieser schwierigen, leidenschaftlichen und unkonventionellen Beziehung.<\/p>\n<p title=\"Page 1\"><em>Donnerstag, 30. M\u00e4rz 2023, 19:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Das Spannungsfeld zwischen Einzelnen und Gemeinschaft im Anarchismus<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Diese Veranstaltung wird nicht durch die Polit Bibliothek organisiert.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Anarchistische Tradition, Theorie und Bewegung sind durchzogen von verschiedensten Spannungsfeldern. Ein sehr prominentes ist dabei jenes von Einzelnen und Gemeinschaften.<\/p>\n<p>Mit einem bestimmten Schema hat Jonathan am Beispiel von zahlreichen anarchistischen Quellentexten untersucht, wie sich das spannungsvolle Verh\u00e4ltnis zwischen Kollektivismus und Individualismus im Anarchismus gestaltet. Wann gilt in diesen Kollektivit\u00e4t als Zwangsgemeinschaft? Welche Form des Individualismus beruht letztendlich nur auf einem b\u00fcrgerlichen Verst\u00e4ndnis? Was gilt Anarchist*innen als ein sinnvolles Verst\u00e4ndnis und Verh\u00e4ltnis von Einzelnen und Gemeinschaft?<\/p>\n<p><em>Vortrag von Jonathan Eibisch<br \/><\/em>Jonathan hat sich viele Jahre mit der politischen Theorie des Anarchismus besch\u00e4ftigt und dazu k\u00fcrzlich eine Doktorarbeit abgeschlossen. Da ihm die Vermittlung wichtig ist, spricht er zu interessierten Menschen in verschiedenen Kreisen und mit unterschiedlichem Vorwissen und Erfahrungsstand. Er lebt in Leipzig, ist m\u00e4nnlich und ostdeutsch sozialisiert, wei\u00df gelesen und rebelliert dagegen.<\/p>\n<p>Texte, andere Gedanken und manche seiner Aktivit\u00e4ten bloggt er auf: <a href=\"https:\/\/dieholzschuh.ch\/spannungsfeld\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">paradox-a.de<\/a><\/p>\n<p><em>Mittwoch, 29. M\u00e4rz 2023, 19:30 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dieholzschuh.ch\/spannungsfeld\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link zur externen Veranstalterin<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p title=\"Page 1\"><strong>Buch am Donnerstag: Pharma f\u00fcrs Volk<\/strong><\/p>\n<p><em>Beat Ringger, Autor, ehemals gesch\u00e4ftsleitender Sekret\u00e4r des Denknetzes, pr\u00e4sentiert sein neues Buch \u00abPharma f\u00fcrs Volk\u00bb.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Novartis und Roche kaufen f\u00fcr 34 Milliarden Franken eigene Aktien zur\u00fcck und vernichten sie, statt in Medikamente zu investieren.<\/li>\n<li>Die Zahl der Personen, die weltweit an und mit einer Antibiotikaresistenz sterben, ist auf 4,95 Millionen gestiegen.<\/li>\n<li>Das teuerste Medikament kostet \u00fcber 3,5 Millionen US-Dollars.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie ist das m\u00f6glich?<\/p>\n<p>In keinem anderen Land der Welt ist die Pharmabranche so dominant wie in der Schweiz, und in kaum einem andern Land ist die Kritik so leise. Dabei stecken wir in einer gef\u00e4hrlichen Arzneimittelkrise. Die Preise f\u00fcr neue Medikamente sind ins Unermessliche gestiegen. Wichtige Standard-Medikamente sind nicht mehr lieferbar. Dringend ben\u00f6tigte Arzneimittel (z.B. gegen antibiotikaresistente Krankheitskeime) werden erst gar nicht entwickelt, weil dies zu wenig profitabel ist.<\/p>\n<p>Beat Ringger zeichnet in seinem Buch nach, wie die die dominierenden Pharmakonzerne in den letzten 30 Jahren zu Finanzmarkt-getriebenen Vertriebsund Marketingunternehmen geworden sind und welche Folgen das f\u00fcr die globale Gesundheitsversorgung hat. Ringger pl\u00e4diert f\u00fcr einen Systemwechsel. Es braucht offene Patente. Es braucht Preise, die auf Basis der effektiven Kosten festgelegt werden. Es braucht eine Pharma f\u00fcrs Volk, einen Verbund aus \u00f6ffentlichen Labors und gemeinn\u00fctzigen Unternehmen, um die Macht von Big Pharma zu durchbrechen.<\/p>\n<p>Doch wie schaffen wir einen solchen Systemwechsel? Dar\u00fcber sprechen wir am 23. Februar in der Polit Bibliothek.<\/p>\n<p><em>Donnerstag, 23. Februar 2023, 19:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dieholzschuh.ch\/spannungsfeld\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Flyer Pharma f\u00fcrs Volk<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\"><strong>Buch am Donnerstag:\u00a0100 Jahre Faschismus<\/strong><\/p>\n<p><em>Christian Saehrendt spricht zum Thema Faschismus auf der Grundlage der beiden B\u00fccher \u00abEurop\u00e4ischer Faschismus im Vergleich 1922-1982\u00bb von Wolfgang Wippermann und \u00abFaschismus \u2013 und wie man ihn stoppt\u00bb von Paul Mason.<\/em><\/p>\n<p>Was ist Faschismus? Manchen mag die Frage zu banal vorkommen, schlie\u00dflich wissen doch alle, was gemeint ist!? Bei n\u00e4herer Betrachtung scheint aber jeder etwas anderes darunter zu verstehen. Und schlie\u00dflich bedeutet das italienische Wort Fasci eigentlich nur \u201eB\u00fcndel\u201c oder \u201eBund\u201c, also inhaltlich gar nichts.<\/p>\n<p>Vor gut 100 Jahren marschierte Mussolini nach Rom und \u00fcbernahm die Regierung, im Herbst 1923 tat es Hitler ihm mit dem \u201eMarsch auf die Feldherrnhalle\u201c in M\u00fcnchen nach, kam aber erst zehn Jahre sp\u00e4ter in Berlin zum Ziel. Das unerfreuliche Doppeljubil\u00e4um nehmen wir zum Anlass, \u00fcber die Faschismusforschung und ihre aktuelle Relevanz nachzudenken.<\/p>\n<p>Grundlage bildet die unver\u00e4ndert bedeutsame Vergleichsstudie des renommierten deutschen Faschismusexperten Wolfgang Wippermann, Europ\u00e4ischer Faschismus im Vergleich 1922-1982, Frankfurt 1983. Zur Erg\u00e4nzung ziehen wir hinzu eine aktuelle Publikation des englischen Journalisten Paul Mason, Faschismus \u2013 und wie man ihn stoppt, Frankfurt 2022.<\/p>\n<p title=\"Page 1\"><em>Donnerstag, 26. Januar 2023, 19:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p title=\"Page 1\"><a href=\"https:\/\/dieholzschuh.ch\/spannungsfeld\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Flyer 100 Jahre Faschismus<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\"><strong>Buch am Donnerstag: <b>Niemand soll frieren m\u00fcssen<\/b><\/strong><\/p>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\">Mario Stegmann alias Moor gibt uns auf einen einzigartigen Blick in die Welt der Randst\u00e4ndigen und Obdachlosen in den 80er Jahre. Als Zeitzeuge nimmt er uns auf seine pers\u00f6nliche Reise durch seine Vergangenheit, in einer Welt von Kravallen, Jugendunruhen und Hausbesetzungen. Seine Pr\u00e4gungen und Erfahrungen aus dieser Zeit lassen uns verstehen, wie er aus einer Not eine Tugend wurde. Zusammen mit seinen Freunden erschuff und unterhielt er, trotz aller Kritik, die Gassenk\u00fcche und die Notschlafstelle \u00abSleepers\u00bb in Bern, wof\u00fcr sie 2014 den st\u00e4dtischen Sozialpreis erhielten.<\/p>\n<p title=\"Page 1\"><em>Donnerstag, 24. November 2022, 19:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p title=\"Page 1\"><a href=\"https:\/\/dieholzschuh.ch\/spannungsfeld\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Flyer Niemand soll frieren m\u00fcssen<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Buch am Donnerstag: \u00abEr wohnt in einer stadtbekannten Kommune\u00bb <\/strong><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #000000;\">Die<\/span> Geschichte einer politisch und kulturell aktiven Berner WG 1974 bis <\/em><em>93 an der Neubr\u00fcckstrasse 67.<\/em><\/p>\n<p>\u00abEr lebt in einer stadtbekannten Kommune\u00bb, so nicht nur der Buchtitel, sondern auch der Ficheneintrag der Bundespolizei in den fr\u00fchen 80er Jahren zu einem Mitglied der Wohngemeinschaft an der Neubr\u00fcckstrasse 67 in Bern. Stadtbekannt war die Wohngemeinschaft tats\u00e4chlich, nicht zuletzt, weil Exponent:innen der Bewegung nach 68, in den 80er Jahren und rund um die Reitschule dort ihr Domizil hatten. In der Wohngemeinschaft wohnten von 1974 bis 1993 \u00fcber 60 Leute, die zusammen kochten, diskutierten und subversive Aktionen an der Universit\u00e4t, in der Stadt, in der Reitschule und in der Armee planten.<\/p>\n<p>Das Buch beleuchtet damalige Aktionsformen f\u00fcr gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen und die Politisierung von den Bewohnenden. Es zeichnet, mit dem Fokus auf die Wohngemeinschaft, eine kulturelle Revolution nach. Wie vorwiegend junge Frauen und M\u00e4nner aus dem engen, meist b\u00fcrgerlichen Elternhaus mit seiner verklemmten Sexualmoral hinein ins offene und kunterbunte Leben an der Neubr\u00fcckstrasse 67 flohen, wie sie mit der sogenannten \u2039freien Liebe\u203a umgingen und sich in einer neuen Form von Gemeinschaft zusammenrauften.<\/p>\n<p>Die beiden Autoren Anton Lehmann und Fred Arm brachten anhand von durchgef\u00fchrten Interviews mit rund 60 Ehemaligen und Zeitzeug:innen die Geschichten zu Papier. Daraus entstand ein Buch von knapp 250 Seiten. Das Buch erz\u00e4hlt auch von politischen Haltungen und biografischen Entwicklungen von Bewohnenden. \u2013 Und nicht zuletzt ist es eine Geschichte \u00fcber eine lebhafte aussenparlamentarische Opposition in Bern.<\/p>\n<p>Diese Buchvorstellung wird pr\u00e4sentiert von:<br \/>Anton Lehmann und Fred Arm, Co-Autoren und ehemalige Bewohner<br \/>Christine Sieber, ehemalige Bewohnerin<br \/>Til R\u00f6sler, Architekt und seine Planwerkstatt<br \/>Toni Koller, Lektorat<\/p>\n<p><em>Donnerstag, 27. Oktober 2022, 19:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Flyer-Das-Buch-am-Donnerstag_27.10_vorne.pdf\">Flyer Kommune<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Die Festung Europa, der Aggressor T\u00fcrkei und die Hoffnung Rojava<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Diese Veranstaltung wird nicht durch die Polit Bibliothek organisiert.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Auf der Veranstaltung wird beleuchtet, wie die T\u00fcrkei als \u201eT\u00fcrsteher\u201c von Europa daf\u00fcr bezahlt wird, Menschen daran zu hindern nach Europa zu fliehen. Und sie gleichzeitig durch ihre Kriegspolitik gegen Rojava eine Vielzahl von Menschen \u00fcberhaupt erst zur Flucht zwingt \u2013 ein lukratives Gesch\u00e4ft. Menschen, die es dennoch Richtung Europa schaffen, sind an der griechisch-t\u00fcrkischen Grenze von Pushbacks, Gewalt und Kriminalisierung betroffen. Die Brutalisierung des Status Quo l\u00e4sst sich in der T\u00fcrkei als auch in der Europ\u00e4ischen Union beobachten. Die EU schottet sich ab, um ihre kapitalistische Produktionsweise und die damit verbundene imperiale Lebensweise so lange wie m\u00f6glich aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p>Dr. Kerem Schamberger ist Aktivist und Referent f\u00fcr Flucht und Migration bei medico international.<\/p>\n<p><em>Samstag, 29. Oktober 2022, 19:30 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/orghan.ch\/kommende-veranstaltungen\/die-festung-europa-der-aggressor-tuerkei-und-die-hoffnung-rojava\/\">Link zur externen Veranstalterin<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong style=\"font-size: inherit;\">10 Jahre Rojava &#8211; Wir sind nicht alle, es fehlen die Gefangenen:<\/strong><\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Diese Veranstaltung wird nicht durch die Polit Bibliothek organisiert.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Lesung des Briefwechsels zwischen eines Aktivisten der PKK und einer Aktivistin der RAF.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Yek\u00eetiya Xwendekar\u00ean Kurdistan (Verband der Studierenden aus Kurdistan) und der Roten Hilfe Schweiz laden wir ein zu einer szenischen Lesung des Briefwechsels zwischen eines Aktivisten der PKK und einer Aktivistin der RAF.<\/p>\n<p>Der Kampf f\u00fcr die Befreiung f\u00fchrt auch durch die Kn\u00e4ste. Sinnbildlich daf\u00fcr steht das Buch \u201cBriefwechsel\u201d, in welchem der Austausch zwischen Christa Eckes von der RAF und H\u00fcseyin \u00c7elebi der PKK dokumentiert ist. Beide sassen zeitgleich in Kn\u00e4sten Deutschlands, die eine wegen ihrer Beteiligung am bewaffneten Aufbruch hier, der andere wegen seiner Beteiligung am Freiheitskampf dort. In ihrem Briefwechsel entspannt und zeigt sich das solidarische Band, das aus einer gemeinsamen k\u00e4mpferischen Identit\u00e4t folgt und Zellent\u00fcren zu \u00fcberwinden weiss.<\/p>\n<p><em>Dienstag, 27.September 2022, 19:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\"><strong>Buch am Donnerstag: Angst und Macht<\/strong><\/p>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\">\u201eKlimakollaps\u201c, \u201eKrieg\u201c, \u201ePandemie\u201c, \u201eRezession\u201c \u2013 bedrohliche Themen wie diese bestimmten in den letzten Jahren unser Leben. Wellen von Angst und Panik durchpfl\u00fcgten Politik, Leitmedien, die Wissenschaftscommunity ebenso wie die Ger\u00fcchtek\u00fcchen der Stammtische und Social-Media-Kan\u00e4le.<\/p>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\">Der Psychologe Rainer Mausfeld wies allerdings bereits 2019 darauf hin, dass die Erzeugung und dauerhafte Beibehaltung einer Grundangst f\u00fcr das kapitalistische System charakteristisch ist: Soziale Abstiegsangst, Konkurrenz, Entsolidarisierung, Zerst\u00f6rung des Selbstvertrauens des Einzelnen. Dar\u00fcberhinaus kritisiert der emeritierterte Professor f\u00fcr Allgemeine Psychologie der Universit\u00e4t Kiel die westliche Demokratie als fassadenhaft und neoliberal-elit\u00e4r.<\/p>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\">Was k\u00f6nnen wir aus seinem Ansatz lernen, um ein m\u00f6glichst angstfreies und solidarisches Leben zu f\u00fchren? Wie befreien wir uns aus der Endlosschleife jenes \u201eTheaters des Schreckens\u201c, das Politik und Medien speziell f\u00fcr uns auff\u00fchren?<\/p>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\">Rainer Mausfeld, Angst und Macht. Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien, Frankfurt 2019. Vorgestellt von Christian Saehrendt<\/p>\n<p title=\"Page 1\"><em>Donnerstag, 29. September 2022, 19:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p title=\"Page 1\"><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Flyer-Das-Buch-am-Donnerstag_29.09_vorne.pdf\">Flyer Angst und Macht<\/a><\/p>\n<div class=\"section\">\n<div>\n<hr \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p class=\"section\"><strong>Brasilien \u00fcber alles &#8211; Bolsonaro und die rechte Revolte<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Vortrag von Niklas Franzen (Autor und Journalist) zu Brasilien unter Bolsonaro, den kommenden Wahlen und dem Widerstand von unten.<\/p>\n<p>\u201eBrasilien \u00fcber alles, Gott \u00fcber allen\u201c, lautete die Wahlkampfparole von Jair Bolsonaro. Sein fulminanter Aufstieg hat Brasilien ver\u00e4ndert. Soziale und gesellschaftliche Errungenschaften wurden systematisch zur\u00fcckgedreht, die Auswirkungen des rechten Kulturkampfes sind \u00fcberall sp\u00fcrbar. Mit Bolsonaros Segen haben sich fundamentalistische Christ*innen in der Politik festgesetzt, Invasor*innen haben ganze Landstriche in Amazonien erobert, es sind immer mehr Waffen im Umlauf. Mit seiner unkonventionellen Art stellt Bolsonaro zudem viele Grunds\u00e4tze des politischen Systems auf den Kopf. Die Inszenierung als Anti-Politiker hat er perfektioniert und die sozialen Medien setzt er als Waffe ein. Brasiliens Pr\u00e4sident steht f\u00fcr eine neue Art des Rechtsradikalismus.<\/p>\n<p>Die Folgen seiner Amtszeit sind verheerend: Bolsonaro hat das Land an den Rand des Kollaps gef\u00fchrt. Traumatisiert durch die Pandemie, als Paria im Ausland, zernagt durch die Wirtschaftskrise. Dennoch kann sich der Rechtsradikale auf den harten Kern seiner Unterst\u00fctzer*innen verlassen. Mit dem Bolsonarismus gibt es eine schlagkr\u00e4ftige Bewegung, die treu hinter ihrem Idol steht. Die am 2. Oktober 2022 stattfindende Wahl wird eine harte Bew\u00e4hrungsprobe f\u00fcr Brasilien. Denn Bolsonaro s\u00e4t in Trump-Manier L\u00fcgen \u00fcber das Wahlsystem und erkl\u00e4rte mehrfach, \u201enur Gott\u201c k\u00f6nne ihn von der Pr\u00e4sidentschaft entfernen. Einige bef\u00fcrchten gar einen Putschversuch.<\/p>\n<p>Wo steht Brasilien nach fast vier Jahren von Bolsonaros Pr\u00e4sidentschaft? Was sind die Urspr\u00fcnge der rechten Revolte? Wo laufen die Bruchlinien seines Projekts? Und wie formiert sich der Widerstand von unten? Diese und weitere Fragen wird der Journalist Niklas Franzen auf unserer Veranstaltung beantworten. Franzen ist Brasilien-Experte und hat als Korrespondent in S\u00e3o Paulo gearbeitet. Soeben ist sein Buch \u201e<a href=\"https:\/\/www.assoziation-a.de\/buch\/Franzen_Brasilien\">Brasilien \u00fcber alles. Bolsonaro und die rechte Revolte<\/a>\u201c bei Assoziation A erschienen.<\/p>\n<p><em>Mittwoch, 31.8.2022, 19:30 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<br \/><\/em>Das Buch ist vor Ort zum Kauf erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<hr \/><\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<p><strong>Der tamilische Befreiungskampf &#8211; Filmvorf\u00fchrung und Diskussion<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p title=\"Page 1\"><span style=\"color: #800000;\"><em>Diese Veranstaltung wird durch die Gruppe Phoenix TNG organisiert.<\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"page\" title=\"Page 1\">Die Gruppe Phoenix TNG f\u00fchrt den Film &#8216;No fire zone&#8217; \u00fcber die milit\u00e4rische Besiegung der tamilischen Begreiungsbewegung. Anschliessend sollen Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert werden.<\/p>\n<div><em>Donnerstag, 18.8.2022, 19:30 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\n<hr \/><\/div>\n<p><strong>Desaster und Dilemma &#8211; \u00dcber \u00f6kologische Katastrophe und Klimabewegung<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Kosmoprolet #6: Heftvorstellung &amp; Diskussion<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn Meldungen von neuen Hitzerekorde, verheerenden D\u00fcrren oder Naturkatastrophen immer mehr zu Randnotizen werden: Der durch den Kapitalismus erzeugte Klimawandel bleibt das gravierendste Problem der Menschheit und er schreitet ungebremst voran. Im Text \u00abDesaster und Dilemma\u00bb n\u00e4hern wir uns der Katastrophe an und beleuchten die Klimabewegung, die sich dagegenstemmt.<\/p>\n<p>Warum ist ein Ausweg ohne einen fundamentalen Wandel der Produktionsweise undenkbar? Taugen demokratische Ideale und staatliche Verfahren zur Abwendung der Klimakrise? Ist die politische Antwort der Rechten von SVP bis AFD wirklich so irrational? Welche Strategien der Klimabewegung sind erfolgsversprechend und welche eher nicht?<\/p>\n<p>Nach einem kurzen Inputvortrag diskutieren wir gerne mit euch \u00fcber diese Fragen.<\/p>\n<p><em>Dienstag, 21.6.2022, 19:00 Uhr (Ap\u00e9ro) \/ 20:00 Uhr (Inputvortrag), Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em><span style=\"color: #993300;\"><a style=\"color: #993300;\" href=\"https:\/\/kosmoprolet.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kosmoprolet<\/a><\/span>ist eine Assoziation antiautorit\u00e4r kommunistischer Gruppen, die seit 2007 die gleichnamige Zeitschrift herausgeben. Die Zeitschrift untersucht den Zustand des globalen Kapitalismus im Hinblick auf seine Aufhebung und soll ein kollektiver Organisator sein, der zur Entstehung eines sozialrevolution\u00e4ren Pols beitr\u00e4gt.<\/em><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Feministische Friedensarbeit in der Ukraine und anderswo &#8211; Warum ist sie aktuell wichtig?<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Diese Veranstaltung wird durch <span style=\"color: #993300;\"><a style=\"color: #993300;\" href=\"https:\/\/wide-switzerland.ch\/de\/home\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">WIDE Switzerland<\/a><\/span>organisiert.<\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Vom milit\u00e4rischen Verteidigungsdiskurs zu einer Kultur des Friedens!<\/li>\n<li>Was sagen Frauen und ihre Netzwerke und welche Reaktionen erleben sie?<\/li>\n<li>Wie wollen und wie sollen wir uns als Feministinnen positionieren?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit einem Input von Annemarie Sancar, Mitarbeiterin FriedensFrauen Weltweit PWAG, mit langj\u00e4hriger Erfahrung in Friedensarbeit, u.a. in der Ukraine.<\/p>\n<p>Annemarie Sancar wird Bezug nehmen auf Ergebnisse des von PWAG organisierten Symposiums \u00abAbr\u00fcstung &#8211; Feministische Perspektiven auf Friedenspolitiken und Sicherheit\u00bb vom 23. und 24. Juni mit Friedensaktivistinnen aus verschiedenen Konfliktregionen.<\/p>\n<p>Danach Austausch und Diskussion mit den Anwesenden. Es werden Frauen aus der Ukraine teilnehmen.<\/p>\n<p>Im Anschluss sind alle herzlich zum Ap\u00e9ro eingeladen!<\/p>\n<p><em>Montag, 27. Juni 2022, 19:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/220627Flyer_Veranstaltung.pdf\">Flyer WIDE Feministische Friedensarbeit<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Mitgliederversammlung (MV) und Buch am Donnerstag<\/strong><\/p>\n<p>Die diesj\u00e4hrige Mitgliederversammlung findet am <em>30. Juni 2022 um 18 Uhr in der Polit Bibliothek<\/em> statt. Danach folgt die Veranstaltung &#8216;Buch am Donnerstag&#8217; (siehe unten), im Anschluss runden wir den Abend durch ein Ap\u00e9ro und geselliges Beisammensein ab.<\/p>\n<p><strong>Das Buch am Donnerstag: The Metamorphosis of Intervention<\/strong><\/p>\n<p>Natalie Benelli, Soziologin, Mitglied der nationalen Koordination der Vereinigung Schweiz-Cuba und Vertreterin der Kampagne Unblock Cuba, pr\u00e4sentiert \u00abThe Metamorphosis of Intervention\u00bb der kubanischen Juristin Leyla Carrillo Ram\u00edrez.<\/p>\n<p><em>Donnerstag, 30. Juni 2022, 19.00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/220630_Flyer-Buch-am-Donnerstag.pdf\">Flyer Metamorphosis of Intervention<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Die Grosse Wende in der Gewerkschaftsbewegung<\/strong><\/p>\n<p>Die beiden Gewerkschafter Vasco Pedrina und Hans Sch\u00e4ppi pr\u00e4sentieren ihr Buch \u00abDie grosse Wende in der Gewerkschaftsbewegung\u00bb \u00fcber die Neuausrichtung der Gewerkschaften in den Neunzigerjahren.<\/p>\n<p><em>Dienstag, 7. Juni 2022, 19.00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p><i>Zu beachten: Hans Sch\u00e4ppi ist aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden verhindert, daher wird Vasco Pedrina das Buch alleine pr\u00e4sentieren.<\/i><b><br \/><\/b><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Repression und Antifaschismus in Lyon<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Diese Veranstaltung wird nicht durch die Polit Bibliothek organisiert.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Nach einer Auseinandersetzung mit Faschisten w\u00e4hrend einer Demonstration in Lyon, wurde gegen sieben antifaschistische Aktivist*innen Anklage erhoben; Vier der Angeklagten wurden bis zum Prozess in Untersuchungshaft festgehalten, die anderen drei wurden einer strengen gerichtlichen Kontrolle (vom Gericht auferlegte Einschr\u00e4nkungen) unterzogen.<\/p>\n<p>Daraufhin wurde das \u00abComit\u00e8 de soutien 23.09.\u00bb gegr\u00fcndet mit dem Ziel, den Inhaftierten materielle Solidarit\u00e4t zukommen zu lassen, aber auch den Kampf ausserhalb der Gef\u00e4ngnismauern fortzusetzen.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz letzten Jahres plante die Regierung die antifaschistische Gruppe \u00abGALE\u00bb (Groupe Antifasciste Lyon et Environs) aufzul\u00f6sen, bzw. das Verbot von Aktivismus unter dem Namen \u00abGALE\u00bb. Das \u00abComit\u00e8 de soutien 23.09.\u00bb konzentrierte sich daraufhin mit seinen Aktionen gegen diesen drohenden Regierungsentscheid. Es handelt sich dabei um die erste Massnahme gegen eine antifaschistische Vereinigung seit den 80er Jahren.<\/p>\n<p>Das \u00abComit\u00e8 de soutien 23.09.\u00bb wird \u00fcber die Repression und Antifaschismus in Lyon sprechen.<\/p>\n<p><em>Samstag, 21. Mai 2022, 18:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<p><strong>Putins Angriffskrieg in der Ukraine und neue Welt(un)ordnung<\/strong><\/p>\n<p>Inputreferat mit Judith Huber und Jo Lang<\/p>\n<p>T\u00e4glich flimmern Berichte aus der Ukraine \u00fcber die Fernsehkan\u00e4le. An unterschiedlichsten Kommentaren und Einsch\u00e4tzungen fehlt es nicht. Zudem werden die Propagandamaschinerien unerm\u00fcdlich und allseitig gef\u00fcttert. Eine kritische \u00dcberpr\u00fcfung ist h\u00e4ufig nicht m\u00f6glich. Von daher sind auch vielf\u00e4ltige Spekulationen im Umlauf. Kriege f\u00fchren unbestreitbar zu schrecklichen, katastrophalen und nicht zuletzt zu verbrecherischen Ereignissen, sowohl auf individueller wie auf kollektiver Ebene.<\/p>\n<p>Der Angriffskrieg von Putin und seiner Entourage ist aufs Sch\u00e4rfste zu verurteilen, doch wir kommen nicht umhin, vertieft \u00fcber Hintergr\u00fcnde, Zielsetzungen und Auswirkungen f\u00fcr die Zukunft zu diskutieren. In Inputreferaten werden diesbez\u00fcgliche \u00dcberlegungen pr\u00e4sentiert. Neben den aktuellen Eskalationen und Kriegsverbrechen liegen die Schwerpunkte zum einen bei den Ver\u00e4nderungen in Mittel- und Osteuropa und zum anderen bei den Auswirkungen und Verwicklungen der Schweiz und Europa allgemein.<\/p>\n<p><em>Freitag, 13. Mai 2022, 19:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Flyer-Ukraine-13.05.22_vorne.pdf\">Flyer Putins Angriffskrieg<\/a><\/p>\n<hr \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>F\u00fcr Hans-J\u00fcrgen Krahl. Beitr\u00e4ge zu seinem antiautorit\u00e4ren Marxismus.<\/strong><\/p>\n<p>Buchvorstellung mit Meike Gerber, Emanuel Kapfinger und Julian Volz<\/p>\n<p>Hans-J\u00fcrgen Krahl war ein unglaublicher Revolution\u00e4r: Um 1968 gab es niemanden, der den Versuch einer \u00abhistorisch angemessenen Vermittlung von Theorie und Praxis\u00bb derart intensiv betrieben hat wie er. Als Vorstandsmitglied des SDS lieferte er wichtige \u00dcberlegungen zur Organisation der Studierendenbewegung. Er stellte sich nicht nur entschieden gegen eine autorit\u00e4re Wende der Bewegung, sondern setzte ihr ein Modell antiautorit\u00e4rer Emanzipation entgegen. Als einer der Theoriek\u00f6pfe von \u201968 debattierte er mit den Intellektuellen der Frankfurter Schule auf Augenh\u00f6he und arbeitete an einer eigenst\u00e4ndigen Weiterentwicklung der Kritischen Theorie. Trotz seines fr\u00fchen Todes mit 27 Jahren hinterlie\u00df er ein faszinierendes Lebenswerk, das auch heute einen wichtigen Fundus f\u00fcr Theorie und Praxis der antiautorit\u00e4ren Linken bietet.<\/p>\n<p>Der im Januar 2022 im mandelbaum Verlag erschienene Sammelband \u00abF\u00fcr Hans-J\u00fcrgen Krahl. Beitr\u00e4ge zu seinem antiautorit\u00e4ren Marxismus\u00bb, herausgegeben von Meike Gerber, Emanuel Kapfinger und Julian Volz, bringt nun erstmals aktuelle Auseinandersetzungen mit Krahls zentralen Themen in einem Buch zusammen. Die Herausgeber*innen werden in einem einf\u00fchrenden Vortrag das Themenspektrum des Sammelbandes von Krahls Klassenanalyse \u00fcber seine Auseinandersetzung mit Adorno, die Vermittlung von Theorie und Praxis bis hin zu seiner internationalen Rezeption aufzeigen. Zudem werden Sie ihre \u00dcberlegungen vorstellen, warum die Auseinandersetzung mit Krahl f\u00fcr eine revolution\u00e4re Linke heute wichtig und fruchtbar ist.<\/p>\n<p><em>Freitag, 06. Mai 2022, 19:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Das Buch am Donnerstag: <b>Blinde Passagiere. Die Corona-Krise und ihre Folgen.<\/b><br \/><\/strong><\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>\u00abDie Coronakrise und die Folgen\u00bb von Karl Heinz Roth, pr\u00e4sentiert von Roland Herzog: Wie tief die weltumspannende Pandemie in unsere Gesellschaften und den Alltag der Menschen hineinwirken, zeigt Karl Heinz Roth in seinem hervorragend recherchierten und gut geschriebenen Buch &#8211; ein Grundlagenwerk f\u00fcr die kritische Aufarbeitung dieser Krise, zur Vermeidung kommender.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><em>Donnerstag, 28. April 2022, 19:00 Uhr, <\/em><em>Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/220428_Roth_Die-blinden-Passagiere-1.pdf\">Flyer Die blinden Passagiere<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Das Buch am Donnerstag: Die Zukunft ist Geschichte. Wie Russland die Freiheit gewann und verlor.<\/strong><\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Die Kunsthistorikerin und Bibliothekarin Ina Mertens pr\u00e4sentiert das Buch: \u00abDie Zukunft ist Geschichte. Wie Russland die Freiheit gewann und verlor\u00bb von Masha Gessen. Masha Gessen, geboren 1967 in Moskau, wurde mit Biografien \u00fcber Pussy Riot, Wladimir Putin und dem Mathematiker Grigori Perelman bekannt. Das Buch \u00abDie Zukunft ist Geschichte. Wie Russland die Freiheit gewann und verlor\u00bb wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Leipziger Buchpreis zur Europ\u00e4ischen Verst\u00e4ndigung 2019.<\/p>\n<p>Darin will Masha Gessen wissen, wie es in den letzten dreissig Jahren nach Perestroika und Glasnost zum heutigen Zustand Russlands kommen konnte. Gessen versammelt dazu vier Protagonist:innen, alle 1984 in Russland geboren, und folgt deren Erz\u00e4hlungen zu Aufbruch, Freiheit und Selbsterkenntnis mit allen Widerspr\u00fcchen.<\/p>\n<p>Mit dieser Buchpr\u00e4sentation l\u00e4uten wir unsere Veranstaltungsserie <strong>\u2018Das Buch am Donnerstag\u2019 <\/strong>ein. Immer am letzten Donnerstag im Monat organisieren wir eine spannende Buchbesprechung in der Polit Bibliothek Bern.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><em>Donnerstag, 31. M\u00e4rz 2022, 19:00 Uhr, <\/em><em>Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Flyer_31.03_Vorne.pdf\">Flyer Die Zukunft ist Geschichte<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Kritische Theorie des Faschismus<\/strong><\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Die radikale Rechte wird oft pauschal als faschistisch analysiert. Doch von autorit\u00e4ren Bewegungen unterscheidet sich der Faschismus nicht zuletzt durch seinen Vernichtungswillen. Um die Erfolge der radikalen Rechten \u2013 damals wie heute \u2013 zu verstehen, gilt es allerdings, sich gerade \u00fcber die spezifischen Allianzen zwischen beiden Aufschluss zu verschaffen.<\/p>\n<p>Emanuel Kapfinger wird dazu die Faschismustheorie vorstellen, die er in seinem k\u00fcrzlich erschienen Buch \u00abDie Faschisierung des Subjekts<em>\u00bb<\/em> entwickelt hat. Er aktualisiert darin die Analysen des <em>Institut f\u00fcr Sozialforschung<\/em>, die den Faschismus als Reaktion auf die multiple Krise der kapitalistischen Gesellschaft erkl\u00e4ren, und gibt dar\u00fcber auch eine Einsch\u00e4tzung der gegenw\u00e4rtigen radikalen Rechten.<\/p>\n<p>Infos zum Buch: <a href=\"https:\/\/www.mandelbaum.at\/buecher\/emanuel-kapfinger\/die-faschisierung-des-subjekts\/?fbclid=IwAR2DkSu_09P-G9bx9tRGXpIp3IElO_7OH4J7oTHbAi_2eZNleZAFcbnIapY\">Die Faschisierung des Subjekts<\/a>. \u00dcber die Theorie des autorit\u00e4ren Charakters und Heideggers Philosophie des Todes. Mit einem Vorwort von Micha Brumlik. Mandelbaum Verlag, Wien und Berlin.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><em>Samstag, 12. M\u00e4rz 2022, 16:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<hr \/><\/div>\n<div><strong>Er\u00f6ffnung der Polit Bibliothek Bern und Buchpr\u00e4sentation<\/strong>Wir wollen die Er\u00f6ffnung der Polit Bibliothek mit euch feiern! Zur Feier des Tages wird ein Ap\u00e9ro offeriert und Sergio Ferrari wird sein Buch \u00abNi fous, ni morts\u00bb pr\u00e4sentieren:<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Weder verr\u00fcckt, noch tot. Ein Zeugnis gegen das Vergessen.<\/strong><\/p>\n<div>\n<p>Im Fr\u00fchling 2020 erschien das Buch \u00abNi fous, ni morts\u00bb auf Franz\u00f6sisch; ein eindr\u00fcckliches Zeugnis \u00fcber den Widerstand von politischen Gefangenen w\u00e4hrend der argentinischen Diktatur, 1974 bis 1979.<\/p>\n<p>Der Journalist und Autor\u00a0<strong>Sergio Ferrari\u00a0<\/strong>war einer von ihnen. Er wird \u00fcber den Gef\u00e4ngnisalltag reden und \u00fcber die Solidarit\u00e4t unter den Gefangenen.<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Flyer_Eroffnung_V.pdf\">Flyer<\/a><\/p>\n<p><em>Donnerstag, 10. M\u00e4rz 2022, 19:00 Uhr, Polit Bibliothek, Holligerhof 8, 3008 Bern<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Faule Kredite, t\u00fcchtige Rechte.\u00a0<\/strong>Die Krise und der Aufstieg nationalistischer Bewegungen.<\/p>\n<p>In Folge der Wirtschaftskrise nach 2008 sind rechte Parteien und Bewegungen auf dem Vormarsch. Sie versprechen die R\u00fcckgewinnung der nationalen Souver\u00e4nit\u00e4t und inszenieren sich als Opposition gegen die Eliten. Wir schauen uns an, wie die Verheerungen der Krise und ihre politische Verwaltung den N\u00e4hrboden f\u00fcr den Rechtsruck bereiteten. Und wir diskutieren die spezifische Situation in der Schweiz und die Entwicklung der SVP.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Flyer_20_03_3.pdf\">Flyer<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><em>Donnerstag, 28. November 2019, 19:00 Uhr, Unia Sektion Bern, Monbijoustrasse 61, Bern<\/em> <em>(abgesagt, Wiederholungstermin noch unbekannt)<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Gewerkschaftliche Herausforderungen in Venezuela<\/strong><\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Die Unia Sektion Bern und der Verein Politische Bibliothek und Diskussion Bern laden zu einer spannenden Debatte \u00fcber gewerkschftliche Herausforderungen in Venezuela ein.<\/p>\n<p>Kurzreferate und Diskussion mit Maril\u00fa Coello und Stalin P\u00e9rez Borges<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Flyer_19_11.pdf\">Flyer<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><em>Donnerstag, 09. Mai 2019, 18:30 Uhr, Polit-Forum K\u00e4figturm, Marktgasse 67, Bern<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Auf zum Frauenstreik am 14. Juni 2019<\/strong><\/p>\n<p>Gefordert werden gute und gerechte Lebens- und Arbeitsbedingungen, Selbstbestimmung und Sicherheit f\u00fcr alle Frauen.<\/p>\n<p>Care-Arbeit \u2013 ein wichtiges Thema des Frauenstreiks: Input von Simona Isler, Historikerin, Mitglied WIDE Switzerland<\/p>\n<p>Frauenstreik hier und anderswo: Input von Therese W\u00fcthrich, Verein politische Bibliothek und Diskussion Bern, Mitglied WIDE Switzerland<\/p>\n<p>Nach der Veranstaltung findet die Jahresversammlung des Vereins Politische Bibliothek und Diskussion Bern statt. Alle &#8211; auch Nichtmitglieder &#8211; sind herzlich eingeladen und willkommen!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Flyer_19_05.pdf\">Flyer<\/a><\/p>\n<p><em>Freitag, 23. November 2018, 19:30 Uhr, Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, Bern<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Die aktuelle Menschenrechtssituation im kurdischen S\u00fcdosten der T\u00fcrkei<\/strong><\/p>\n<p>Veranstaltung und Gespr\u00e4ch mit Ueli M\u00e4der, emeritierter Soziologieprofessor aus Basel<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Flyer_18_11_V_R.pdf\">Flyer<\/a><\/p>\n<p><em>Freitag, 06. Juli 2018, 19:30 Uhr, Unia Sektion Bern, Monbijoustrasse 61, Bern<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Von den Krisenprotesten zum neuen Autoritarismus<\/strong><\/p>\n<p>Referat mit Daniel Mullis (Junger Berner Sozialwissenschaftler, in Frankfurt promoviert)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Flyer_18_07_V.pdf\">Flyer Vorderseite<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Flyer_18_07_R.pdf\">Flyer R\u00fcckseite<\/a><\/p>\n<p><em>Donnerstag, 31. Mai 2018, 19:00 Uhr, Unia Sektion Bern, Monbijoustrasse 61, Bern<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Geld &#8211; ein h\u00f6chst spannendes politisches Terrain<\/strong><br \/>Inputreferat mit Roland Herzog &#8211; ehemaliger Leiter der Unia Sektion Bern, \u00d6konom und Soziologe<\/p>\n<p>Wir alle wissen einiges \u00fcber Geld. Dennoch sind viele damit verbundenen Probleme wenig gekl\u00e4rt. Geld erstreckt sich \u00fcber eine Geschichte von rund 5\u2018000 Jahren, und bis es wieder abgeschafft wird, d\u00fcrfte ebenfalls noch einige Zeit ver- gehen. Daher m\u00fcssen wir uns intensiver mit Geld sowie nationalen und globalen Geldordnungen besch\u00e4ftigen. Geld ist heute als \u00f6ffentlich-privates Mischsystem organisiert, Geld verwandelt sich in Kapital und Geld beherrscht unsere kapita- listische Welt. Besonders in Krisenzeiten wird vermehrt \u00fcber Geld diskutiert und offensichtlich ben\u00f6tigen die verschiedenen Geldsysteme dringend einer Reform. Welches sind die Ans\u00e4tze und was bringen sie? Diese Fragen reichen von einer neuen globalen Geldkooperation \u00fcber den Euro bis zur vollst\u00e4ndige Privatisierung von Geld, und behandelt werden sowohl die gerade aktuelle Vollgeldinitiative wie auch lokale W\u00e4hrungen oder Bitcoin.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Flyer_18_05_V.pdf\">Flyer Vorderseite<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Flyer_18_05_R.pdf\">Flyer R\u00fcckseite<\/a><\/p>\n<p><em>Donnerstag, 11. Mai 2017, 19:00 Uhr, S\u00e4\u00e4li, Brasserie Lorraine, Bern<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Buchvorstellung &#8220;Albanische Muslime in der Waffen-SS&#8221; mit der Autorin Franziska Zaugg<\/strong><\/p>\n<p>Die Rekrutierung muslimischer Albaner f\u00fcr die Waffen-SS auf dem Gebiet des heutigen Kosovo ist eine historische Tatsache, die man zun\u00e4chst kaum glauben kann. Bis heute wird dieses brisante Thema emotional diskutiert, besonders unter B\u00fcrger_innen aus Balkanstaaten.<br \/>In ihrer Doktorarbeit besch\u00e4ftigte sich Franziska Zaugg mit der Besetzung Albaniens zuerst durch die Italiener, sp\u00e4ter durch die Deutschen, dem Aufbau und der Umsetzung spezifischer faschistischer bzw. nationalsozialistischer Strukturen in diesem Raum. H\u00f6hepunkt dieser Entwicklung war die Rekrutierung albanicher Muslime in die Waffen-SS Division \u201eSkanderbeg\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Flyer_17_05_V.pdf\">Flyer Vorderseite<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Flyer_17_05_R.pdf\">Flyer R\u00fcckseite<\/a><\/p>\n<p><em>Donnerstag, 16. M\u00e4rz 2017, 19:00 Uhr, S\u00e4\u00e4li, Brasserie Lorraine, Bern<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Die Feministinnen Mascha Mad\u00f6rin und Dolores Zo\u00e9 Bertschinger im Gespr\u00e4ch, anl\u00e4sslich des Internationalen Frauentages<\/strong>:<\/p>\n<p>Mascha Mad\u00f6rin, 1946, feministische \u00d6konomin aus Basel, ist eine der ersten Wissenschaftlerinnen im deutschsprachigen Raum, die Forschungsmethoden zur Care-\u00d6konomie aufzeigte. Sie geh\u00f6rt der Achtundsechziger Generation an. Zum 70. Geburtstag haben Bettina Dyttrich und Stefan Howald das <em>Lesebuch Quer denken: Mascha Mad\u00f6rin<\/em> herausgegeben (edition 8).<\/p>\n<p>Dolores Zo\u00e9 Bertschinger, 1988, Doktorandin Religionswissenschaft, Redakteurin <em>Widerspruch \u2013 Beitr\u00e4ge zu sozialistischer Politik<\/em> und ehemalige <em>Redakteurin RosaRot \u2013 Zeitschrift f\u00fcr feministische Anliegen und Geschlechterfragen<\/em>. Sie ist Vertreterin einer j\u00fcngeren Generation von Feministinnen und im Frauen*Zentrum Z\u00fcrich aktiv.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Flyer_17_03_V.pdf\">Flyer Vorderseite<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Flyer_17_03_R.pdf\">Flyer R\u00fcckseite<\/a><\/p>\n<p><em>Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:00 Uhr, S\u00e4\u00e4li, Brasserie Lorraine, Bern<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Die Autobiographie von Max Tobler. Doppelte Entstehungsgeschichte eines Buches.<\/strong><\/p>\n<p>Max Tobler, \u00abDie Welt riss mich\u00bb. Aus der Jugend eines feinsinnigen Rebellen (1876-1929), hgg. mit einem Nachwort von Christian Hadorn, Chronos Verlag: Z\u00fcrich 2015.<\/p>\n<p>Max Tobler, der in Vergessenheit geratene Freund des Arbeiterarztes Fritz Brupbacher, war einst eine popul\u00e4re linke Integrationsfigur. Mitte der 1920er Jahre schrieb er mit der hier erstmals publizierten Autobiografie ein unkonventionelles Bild seiner Zeit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Flyer_17_01_V.pdf\">Flyer Vorderseite<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Flyer_17_01_R.pdf\">Flyer R\u00fcckseite<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Donnerstag, 17. November 2016, 19:00 Uhr, Kulturpunkt Progr<\/strong><\/p>\n<p>Die erste Veranstaltung des Vereins Politische Bibliothek und Diskussion Bern ist eine Gespr\u00e4chsrunde mit Jakob Tanner, Tamara Funiciello und Roland Herzog. Als ehemaliger Pr\u00e4sident des Schweizerischen Sozialarchivs hat Jakob Tanner einiges \u00fcber Notwendigkeit, Relevanz und Probleme von Archiven und Dokumentationen zu erz\u00e4hlen. Tamara Funiciello und Roland Herzog repr\u00e4sentieren in dieser Gespr\u00e4chsrunde eine j\u00fcngere, respektive \u00e4ltere Genration von BewegungsaktivistInnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/161117_Flyer_Vorderseite.pdf\">Flyer Vorderseite<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/polit-bibliothek.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/161117_Flyer_Rueckseite.pdf\">Flyer R\u00fcckseite<\/a><\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>\u00a0<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommende Veranstaltungen Wie weiter in Venezuela? &#8211; Der US-Angriff und seine Folgen Mit einem Input von Philipp Zimmermann, Historiker und Autor beim Lateinamerika-Newsportal amerika21.de wollen wir offene Fragen diskutieren, die sich nach der Entf\u00fchrung des venezolanischen Pr\u00e4sident Nicol\u00e1s Maduro durch&#8230;<br \/><a class=\"read-more-button\" href=\"https:\/\/polit-bibliothek.ch\/?page_id=25\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-without-title.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-25","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/polit-bibliothek.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/25","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/polit-bibliothek.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/polit-bibliothek.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polit-bibliothek.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/polit-bibliothek.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25"}],"version-history":[{"count":130,"href":"https:\/\/polit-bibliothek.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/25\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":619,"href":"https:\/\/polit-bibliothek.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/25\/revisions\/619"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/polit-bibliothek.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}