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Vergangene Veranstaltungen

Freitag, 23. November 2018, 19:30 Uhr, Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, Bern

Die aktuelle Menschenrechtssituation im kurdischen Südosten der Türkei

Veranstaltung und Gespräch mit Ueli Mäder, emeritierter Soziologieprofessor aus Basel

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Freitag, 06. Juli 2018, 19:30 Uhr, Unia Sektion Bern, Monbijoustrasse 61, Bern

Von den Krisenprotesten zum neuen Autoritarismus

Referat mit Daniel Mullis (Junger Berner Sozialwissenschaftler, in Frankfurt promoviert)

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Donnerstag, 31. Mai 2018, 19:00 Uhr, Unia Sektion Bern, Monbijoustrasse 61, Bern

Geld – ein höchst spannendes politisches Terrain
Inputreferat mit Roland Herzog – ehemaliger Leiter der Unia Sektion Bern, Ökonom und Soziologe

Wir alle wissen einiges über Geld. Dennoch sind viele damit verbundenen Probleme wenig geklärt. Geld erstreckt sich über eine Geschichte von rund 5‘000 Jahren, und bis es wieder abgeschafft wird, dürfte ebenfalls noch einige Zeit ver- gehen. Daher müssen wir uns intensiver mit Geld sowie nationalen und globalen Geldordnungen beschäftigen. Geld ist heute als öffentlich-privates Mischsystem organisiert, Geld verwandelt sich in Kapital und Geld beherrscht unsere kapita- listische Welt. Besonders in Krisenzeiten wird vermehrt über Geld diskutiert und offensichtlich benötigen die verschiedenen Geldsysteme dringend einer Reform. Welches sind die Ansätze und was bringen sie? Diese Fragen reichen von einer neuen globalen Geldkooperation über den Euro bis zur vollständige Privatisierung von Geld, und behandelt werden sowohl die gerade aktuelle Vollgeldinitiative wie auch lokale Währungen oder Bitcoin.

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Donnerstag, 11. Mai 2017, 19:00 Uhr, Sääli, Brasserie Lorraine, Bern

Buchvorstellung “Albanische Muslime in der Waffen-SS” mit der Autorin Franziska Zaugg

Die Rekrutierung muslimischer Albaner für die Waffen-SS auf dem Gebiet des heutigen Kosovo ist eine historische Tatsache, die man zunächst kaum glauben kann. Bis heute wird dieses brisante Thema emotional diskutiert, besonders unter Bürger_innen aus Balkanstaaten.
In ihrer Doktorarbeit beschäftigte sich Franziska Zaugg mit der Besetzung Albaniens zuerst durch die Italiener, später durch die Deutschen, dem Aufbau und der Umsetzung spezifischer faschistischer bzw. nationalsozialistischer Strukturen in diesem Raum. Höhepunkt dieser Entwicklung war die Rekrutierung albanicher Muslime in die Waffen-SS Division „Skanderbeg“.

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Donnerstag, 16. März 2017, 19:00 Uhr, Sääli, Brasserie Lorraine, Bern

Die Feministinnen Mascha Madörin und Dolores Zoé Bertschinger im Gespräch, anlässlich des Internationalen Frauentages:

Mascha Madörin, 1946, feministische Ökonomin aus Basel, ist eine der ersten Wissenschaftlerinnen im deutschsprachigen Raum, die Forschungsmethoden zur Care-Ökonomie aufzeigte. Sie gehört der Achtundsechziger Generation an. Zum 70. Geburtstag haben Bettina Dyttrich und Stefan Howald das Lesebuch Quer denken: Mascha Madörin herausgegeben (edition 8).

Dolores Zoé Bertschinger, 1988, Doktorandin Religionswissenschaft, Redakteurin Widerspruch – Beiträge zu sozialistischer Politik und ehemalige Redakteurin RosaRot – Zeitschrift für feministische Anliegen und Geschlechterfragen. Sie ist Vertreterin einer jüngeren Generation von Feministinnen und im Frauen*Zentrum Zürich aktiv.

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Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:00 Uhr, Sääli, Brasserie Lorraine, Bern

Die Autobiographie von Max Tobler. Doppelte Entstehungsgeschichte eines Buches.

Max Tobler, «Die Welt riss mich». Aus der Jugend eines feinsinnigen Rebellen (1876-1929), hgg. mit einem Nachwort von Christian Hadorn, Chronos Verlag: Zürich 2015.

Max Tobler, der in Vergessenheit geratene Freund des Arbeiterarztes Fritz Brupbacher, war einst eine populäre linke Integrationsfigur. Mitte der 1920er Jahre schrieb er mit der hier erstmals publizierten Autobiografie ein unkonventionelles Bild seiner Zeit.

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Donnerstag, 17. November 2016, 19:00 Uhr, Kulturpunkt Progr

Die erste Veranstaltung des Vereins Politische Bibliothek und Diskussion Bern ist eine Gesprächsrunde mit Jakob Tanner, Tamara Funiciello und Roland Herzog. Als ehemaliger Präsident des Schweizerischen Sozialarchivs hat Jakob Tanner einiges über Notwendigkeit, Relevanz und Probleme von Archiven und Dokumentationen zu erzählen. Tamara Funiciello und Roland Herzog repräsentieren in dieser Gesprächsrunde eine jüngere, respektive ältere Genration von BewegungsaktivistInnen.

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Die Idee

Der Verein ‘Politische Bibliothek und Diskussion Bern’ verfolgt den Zweck Inhalte zu debattieren, das Lesen politischer Literatur zu fördern sowie Erfahrungen und Wissen zu sozialen Bewegungen und Theorien auszutauschen. Einerseits sollen durch die Kerngruppe des Vereines regelmässig Termine veranstaltet werden, andererseits sollen die Räumlichkeiten auch anderen Vereinsmitgliedern und Externen (kostenpflichtig) für Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Der Verein strebt eine vielseitige Mischung an Veranstaltungen an, möglich sind:
• Diskussionen zu einem Thema
• Referate
• Erlebnis- oder Reisebereichte
• Buchvorstellungen
• Lesekreise
• Fotoausstellungen
• Filmvorführungen

Bis der Verein eine geeignete Lokalität gefunden hat, werden erste Veranstaltungen in bestehenden Räumlichkeiten veranstaltet.